작품 상세

"Der Maler Schmidt-Niechziol". Farbige Kreiden, Aquarell und Deckweiß auf Bütten. 62,5 x 48 cm. Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert, datiert und betitelt. 1923. 1919 wurde Huhnen Mitglied im "Jungen Rheinland", 1921 beteiligte er sich mit mehreren Arbeiten an der berühmten Ausstellung "Junges Rheinland", es folgte eine erste Einzelausstellung bei Flechtheim in Berlin. Seine stark expressiven Arbeiten aus dieser Zeit stellen in drastischer Weise und natürlich auch überspitzt Menschen in der frühen Zeit nach dem Ersten Weltkrieg dar. Hier ist es der Maler Schmidt-Niechziol, dessen Züge Huhnen in wenigen kraftvollen Linien beinahe karikierend erfasst. Eine vergleichbare Zeichnung findet sich in dem Katalog "Verfemt. Vergessen. Wiederentdeckt. Kunst expressiver Gegenständlichkeit aus der Sammlung Gerhard Schneider", Köln 1999, S. 181: Sankt Franziskus, um 1920. Kantige, breite und andererseits harmonisch gerundete Konturlinien umreißen die Züge des Malers in interessanter Gegensätzlichkeit. Zeichnungen aus dem Frühwerk sind infolge der Verluste im Zweiten Weltkrieg sehr selten im Kunsthandel zu finden. Provenienz: Privatsammlung Berlin