작품 상세
GEORG SCHOLZ Wolfenbüttel 1890 - 1945 Waldkirch Brustbildnis eines Künstlerkollegen. Oel auf Leinwand 1911. Mit in die frische Farbe eingeritzter Signatur und Datum „1911/XI“. Verso auf dem Spannrahmen in Bleistift bezeichnet „No. 3/ Portrait des Malers A. Heil 1911/November“ sowie auf typographischem Adress- (Sammler- ?) Etikett von „Gustav Adolf Hell, Malermeister/Karlsruhe Zähringerstr....“ in Bleistift bezeichnet „Dr. Kurt Heil“. 59 x 44,5 cm. Mit feinen Krakelüren und vereinzelten winzigen Farbabsplitterungen. Mit schwachen, durch den Spannrahmen verso entstandenen Druckspuren. Scholz studierte 1908-14 in der Malerklasse bei H. Thoma und war Meisterschüler bei W. Trübner in Karlsruhe; dazwischen hielt er sich 1911/12 mit L. Dill in Dachau auf. Er und war zusammen mit R. Schlichter Gründungsmitglied der revolutionären Karlsruher Künstlergruppe Rih. Wichtig für seine künstlerische Entwicklung ist um 1920 die Auseinandersetzung mit expressiv-futuristischen Tendenzen und schließlich die Stilfindung im gesellschaftskritischen Verismus. Eine große Rolle spielt auch die Technikkritik die auf die Auswirkungen technisierter Arbeit in der modernen Gesellschaft verweist. Als Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit nahm er 1925 an der den Stilbegriff prägenden Ausstellung in Mannheim teil. Gerahmt. [bg]
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