작품 상세
Wolfgang Bruchwitz 1953 Neubrandenburg – 2025 Dresden "Seine Themen bezieht der Maler und Grafiker Wolfgang Bruchwitz vor allem aus dem Bedürfnis, sich selbst etwas mitzuteilen. Der äußere Anlass mag profan sein, Bruchwitz aber filtert in seinem künstlerischen Geist das Erlebte zu feinen, sensibel vorgetragenen Bildern, die Hand in Hand mit seiner Grafik, vor allem der Lithografie, gehen. Eigentlich ist der gelernte Eisenbahnbaumaschinist mit Abitur, der in Dresden an der HfBK Dresden bei Professor Günther Horlbeck studierte, ein "Mann der Technik", interessierten ihn doch von Beginn an technische Module und Konstruktionen, wie das Rad oder die verwinkelte Architektur städtischen Verkehrs. Eine seltsame Verwandlung hat seitdem in seinem Schaffen stattgefunden: Die Malerei ist frei und ungebunden an irgendwelche Muster und Vorbilder. Botschaften will Bruchwitz nicht damit verbreiten. Vor allem geht Bruchwitz den Weg farbiger Flächen, die nebeneinander gesetzt werden oder ineinander schwingen und bei denen Kontur und Linien völlig ausgespart bleiben. Bruchwitz" Malerei ist minimalistisch, neigt zum Informellen, bei dem sich das Bild wie von selbst zuerst im Kopf aufbaut, wo immer wieder Befragungen notwendig sind, die den inhaltlichen und formalen Zusammenhang klären. Große Formen, meist amorphe Gebilde, schweben wie Wolken durch den Bildraum und kommunizieren mit anderen in einem dynamischen System". (zitiert nach: Heinz Weißflog: Langer Atem – Malerei und Grafik von Wolfgang Bruckwitz, in: Zahnärzteblatt. Die Monatszeitschrift der Zahnärzte in Sachsen. 19. Oktober 2018, 29. Jahrgang, S. 26) Abb.: Wolfgang Bruchwitz ©Susanne Huth, 1996 Ausstellungen: 1985 Klubhaus"August Bebel", Dresden 1992/1996 Galerie Adlergasse, Dresden 1994 Evangelische Akademie Ratzeburg 1996 Leonhardi-Museum, Dresden 2005 Hauptbibliothek, Dresden 2005 Kulturrathaus Dresden 2012 Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf 2018/19 Zahnärztehaus, Dresden Ausstellungsbeteiligungen: 1996 "Gallery of Contemporary Art" San José (USA) 1999 "Spuren-ein Jahre-Buch" 2000 "10 Jahre Galerie Adlergasse" 2007 "Exchange Dresden-Tidaholm"im Stadtarchiv Dresden 2008 "50 Jahre Grafikwerkstatt Dresden" Städtische Galerie Dresden 2010 "Schoko-Fabrik" Johannstadthalle Dresden 2012 "Glut und Asche" Kreuzkirche Dresden 2012 "Wandlungen" Rathaus Dresden 2013 "ENDEGRA" Kulturrathaus Dresden 2014 "Im Paradies" Neuer Sächsischer Kunstverein, Galerie Mitte Dresden "100 Sächsische Grafiken" Neue Sächsische Galerie Chemnitz 2015 "Licht und Schatten" Künstlerbund, Rathaus Dresden 2016 "Heimat" Neuer Sächsischer Kunstverein, Galerie Mitte Dresden 2017 "Licht und Schatten" Künstlerbund Rathaus Dresden 1997 Teilnahme an der "Internationalen Grafikwerkstatt" Dresden 2002 Grafikstipendium Mal-und Zeichenschule Weimar 2004 Arbeitsaufenthalt Lithografische Akademie, Tidaholm/Schweden. Wolfgang Bruchwitz 1953 Neubrandenburg – 2025 Dresden Berufsausbildung zum Eisenbahnbaumaschinisten, Abitur und Armeedienst. 1975–78 Tätigkeit im Sachsenwerk Dresden sowie als Ausstellungstechniker bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.1971– 83 Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Diplom bei Prof. Günther Horlbeck.1986–90 Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der DDR (VBK), parallel Arbeiten im Bereich Sandsteinrestaurierung. Seit 1990 Mitglied im Künstlerbund Dresden.1990–96 aktives Mitglied im Kulturverein "Riesa Efau". 2005–10 Tätigkeiten im Kulturbüro, bei der Stadtmission der Diakonie sowie im Jugend-Öko-Haus.
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