작품 상세
Richard Graef, »Kloster Indersdorf« bei Dachau Blick auf die imposante Doppelturmfassade des Augustiner-Chorherrenstifts von Kloster Indersdorf, vor strahlend aufgehender Sonne, expressiver Holzschnitt, wohl Blatt aus der 1916 erschienenen Holzschnittfolge "Dachauer Land", zu der Bruckmann schreibt "... Er war darüber hinaus ein hochbegabter Graphiker, insbesondere auf dem Gebiet des Holzschnitts. 1916 hat er bei Josef Wittmann die Mappe »Dachauer Land« herausgebracht, eine Reihe von Holzschnitten, die ihn mit ihrer großzügigen Flächenbehandlung als wahren Meister des Holzschnitts ausweisen. ..." und Wikipedia ergänzt "... Von seinem Freund Carl Thiemann erlernte er den Holzschnitt und führte dessen neuen Stil schwarz-weißer Flächigkeit mittels der Verwendung von Langholz zur Meisterschaft. ...", links unter der Platte betitelt »Kloster Indersdorf« und rechts handsigniert "R. Graef", Papier gebräunt und etwas fleckig, hinter Glas gerahmt, Druckmaße ca. 40 x 30 cm, Falzmaße ca. 52,5 x 42 cm. Künstlerinfo: auch Gräf, dt. Maler, Graphiker, Zeichner und Illustrator (1879 Oberweißenbach bei Selb in Oberfranken bis 1945 Dachau), 1897 Übersiedlung nach München, zunächst Ausbildung zum Buchbinder, Ableistung des Militärdienstes, zeitweise in Leipzig tätig, schließlich Schüler der Malschule Ažbe in München, 1904 Umzug nach Dachau, ab 1905 Schüler von Hans von Hayek in Dachau, 1907 Eheschließung mit Sabine Licht und Hochzeitsreise nach Paris, hier umfangreiche Malstudien, anschließend Gründung eines gemeinsamen Malateliers in der Frühlingsstraße in Dachau, 1906–16 und 1924–36 tätig als Karikaturist für die Münchner Zeitschrift "Simplicissimus", darüber hinaus Mitarbeiter der Zeitschriften "Jugend", "Der wahre Jacob", "Meggendorfer Blätter" und "Fliegende Blätter", während des 1. Weltkriegs Übersiedlung nach Niederzedlitz bei Crossen an der Oder [poln. Krosno Odrzańskie], auf das Familien-Gut seines Schwiegervaters Hugo Licht, 1930 Scheidung, ab 1934 wieder in Dachau ansässig und Mitglied der Dachauer Künstlerkolonie, Mitglied im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, im Deutschen Künstlerbund Weimar, Mitglied und um 1930 Vorsitzender im Ostmärkischen Künstlerbund und Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Thiemann-Stoedtner/Hanke "Dachauer Maler", Reitmeier "Dachau ein Kunstbilderbuch", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Fleming, Dressler und Wikipedia. Richard Graef, "Kloster Indersdorf" near Dachau View of the imposing double-tower façade of the Augustinian canon monastery of Kloster Indersdorf, in front of a radiant rising sun, expressive woodcut, probably a sheet from the woodcut series "Dachauer Land", published in 1916, about which Bruckmann writes "... He was also a highly talented graphic artist, especially in the field of woodcuts. In 1916 he published the portfolio "Dachauer Land" with Josef Wittmann, a series of woodcuts which, with their generous surface treatment, prove him to be a true master of the woodcut. ..." and Wikipedia adds "... He learnt the woodcut from his friend Carl Thiemann and brought his new style of black and white flatness to mastery through the use of long wood. ...", titled "Kloster Indersdorf" on the left under the plate and signed "R. Graef" on the right, paper browned and somewhat stained, framed behind glass, print dimensions approx. 40 x 30 cm, folded dimensions approx. 52.5 x 42 cm. Artist info: also Gräf, German painter, graphic artist, draughtsman. Painter, graphic artist, draughtsman and illustrator (1879 Oberweißenbach near Selb in Upper Franconia until 1945 Dachau), moved to Munich in 1897, initially trained as a bookbinder, completed his military service, worked in Leipzig for a time, finally studied at the Ažbe painting school in Munich, moved to Dachau in 1904, studied under Hans von Hayek in Dachau from 1905, 1907 Marriage to Sabine Licht and honeymoon in Paris, here extensive painting s
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