작품 상세
Volker Stelzmann (geb. 1940 in Dresden, tätig in Berlin) Mord in Schöneberg, 2005 Mischtechnik, Tuschfeder, laviert, und weiße Farbe auf Papier, 64 x 44 cm, hinter Glas gerahmt, rückseitig Galerieetikett. Die monochrom gehaltene Szene, die uns hier vorliegt, zeigt einen Mann, der einen anderen mit einer Handschusswaffe angreift. Die menschlich-unmenschlich Brutalität ist eines der zentralen Themen von Stelzmann. In seinen Arbeiten bevölkern häufig Grenzgänger der Gesellschaft das Geschehen, die die Betrachtenden anfangs möglicherweise abschrecken, sie aber nach und nach in ihren Bann ziehen. Es sind ausgestoßene Figuren und - wie in dieser Arbeit - einsame Großstadtexistenzen, die Stelzmann in seinem Leben in der Hauptstadt beobachtet und für die sich jeden Tag sein Blick aufs Neue schärft. Stelzmanns Gemälde sind oft rätselhaft, wobei er betont, dass er das Bild nicht absichtlich verrätsele, aber es sollte doch so etwas wie sein Geheimnis oder und seine Rätselhaftigkeit bewahren - Und das auch für den, der es macht. (Morawietz, Martina im Interview mit Volker Stelzmann in: Ausstellungskatalog Volker Stelzmann. Panoptikum, 2015, S. 64).
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