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Haus des Rundfunks Berlin Drei Zeichnungen. Bleistift auf gelblichem Transparentpapier. 1929-31. 23 x 30 cm. Zwei Blätter verso (von fremder Hand?) datiert. Eines der wichtigsten späten, realisierten und bis heute existierenden Großprojekte ist das Haus des Rundfunks in Berlin, entstanden zwischen 1928 und 1931. Der Verwaltungsbau sollte mit der ebenfalls von Poelzig geplanten Messeanlage korrespondieren. Die lange, gerasterte Fassade mit horizontalen Brüstungsbändern aus brauner Keramik, überlagert von blauschwarzen Klinkerpfeilern, ist auch in der Vorzeichnung schon in ihrer Struktur deutlich, ebenso der unten angedeutete, nahezu dreieckige Grundriss, wie Posener sagt "ein Zeugnis dessen, was dort hätte entstehen können." (Posener 1994, S. 230), und später schreibt er: "Das Haus des Rundfunks... bleibt für uns ein Erinnerungsstück an den Mann, der zur hohen Zeit von Berlins großer Architektur die bedeutendste Figur war, sozusagen der zentrale Dreh- und Angelpunkt." (Hans Poelzig, Haus des Rundfunks, 1994, S. 95). - Literatur: Pehnt/Schirren, S. 114 (mit Abb.)
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