작품 상세

ULF PUDER (geb. 1958 in Leipzig, tätig ebenda) o.T., 1998 Öl auf Leinwand, neunteilig je 40 x 30 cm, gesamt 120 x 90 cm, je rechts unten monogrammiert und datiert (19)98, je rückseitig mit eigenem Titel und Nummerierung sowie monogrammiert und datiert (19)98. Ulf Puder, der 1958 in Leipzig geboren wurde, ist gelernter Bleiglaser und Tiefdrucker. Er studierte von 1984 bis ‘89 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, anschließend absolvierte er ein Aufbaustudium bei Bernhard Heisig. Er lebt und arbeitet weiterhin in seinem Geburtsort Leipzig und wird zur Leipziger Schule gezählt. Zwei verschiedene Arten von Gemälden sind typisch für das Œuvre Puders: Zum einen seine skizzenhaft hingeworfenen Bauten, die die angrenzende Natur verdrängen. Sie sind in realistischer Manier und kräftigen Farben gemalt. Demgegenüber stehen seine Gemälde, in denen sich allerlei schwer identifizierbare Figuren drängen und die meist in einem kreidigen, weichen und pastelligen Duktus gearbeitet sind. Zur zweiten Gruppe gehört das vorliegende, aus neun einzelnen Leinwänden bestehende Kunstwerk. Es ist ein Spiel mit geometrischen Körpern, eine Studie dreidimensionaler Form auf zweidimensionalem Grund in scheinbar schwerelosem Raum.